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Rathaus und Roland in Bremen

Wer Urlaub an der Nordseeküste macht, für den bietet sich während der An- oder Rückreise ein Abstecher in die naheliegenden Hansemetropolen. Hamburgs "kleine Hanse-Schwester" an der Weser kann sogar mit einem UNESCO Welterbe aufwarten, während der Antrag für die Auszeichnung der Speicherstadt und des Kontorhausviertels in Hamburg noch läuft.

Das Bremer Rathaus mit seinem Roland ist mitunter der erste touristische Anlaufpunkt der Stadt und nicht nur zur Weihnachtsmarktzeit ein einzigartiger Blickfänger. Seit 2004 gehören beide zudem zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Geschichte des Rathauses geht dabei schon weit ins 15. Jahrhundert zurück, als man neben der steinernen Rolandfigur, der mit insgesamt 10,21 m höchsten freistehenden Plastik des deutschen Mittelalters, Symbol für die privilegierte Stellung als Freie Reichsstadt, 1405 auch den Grundstein für das Versammlungshaus des Stadtrates legte.

Beide repräsentieren im besonderen Maße die bürgerliche Emanzipationskultur der Hanse, die Bremen seit 1358 prägte. Bevor das Rathaus in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert seine architektonisch prägenden Züge der Weser-Renaissance verpasst bekam, dominierte der gotische Baustil das Gebäude des Stadtrats. Nach der gotisch strengen Architekturhandschrift kannn bis heute der faszinierende Detailreichtum des Gebäudeschmucks z. B. in den mannigfaltigen Sandsteinfiguren an der Außenfassade bewundert werden. Glücklicherweise wurde dieses herausragende Bauwerk mit der Strahlkraft der Bewegung für mehr bürgerliches Mitspracherecht, im Gegensatz zu vielen anderen Stadtteilen Bremens, auch während des 2. Weltkrieges verschont.

Ein charakteristisches Merkmal des Bremer Rathauses sind die beiden Hallen, deren unterschiedliche Funktion sich in den voneinander getrennten Stockwerken ausdrückt. So wurde die untere Ebene für Belange des "Marktvolks", bzw. für Bürgerbegehren bestimmt, die obere Etage der Repräsentation des Rats gewidmet. Nichtsdestotrotz fand hier die erste Durchmischung von Politik und Bürgertum statt. Die prunkvollen Innenräume lassen sich bei einer Führung ausführlich bestaunen.

Zeitzeugnisse einer florierenden Handelsmetropole zu Zeiten der Hanse sind auch der anschließende Marktplatz, die berühmte Böttchergasse mit ihrer Bachsteinarchitektur oder das gut erhaltene Gängeviertel, auch "Schnoor" genannt.

Weitere interessante Anlaufpunkte für große und kleine Entdecker sind natürlich das Überseemuseum oder aber ein kurzer Abstecher ins viel zitierte Künstlerdorf Worpswede. Für Ruhesuchende bietet ein Spaziergang im Bremer Rhododendron-Park an oder aber gleich ein Wellness- & Städtetrip. Unser luxuriöses Dorint Park Hotel Bremen im fürstlichen Bürgerpark ist dafür der ideale Ausgangspunkt - gerade jetzt im Sommer!


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