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Museumsinsel Berlin

Berlin ist immer eine Reise wert. Seit Jahren reißt die Begeisterung für die Bundeshauptstadt nicht ab. Ob für Kunst und Kultur, zum Shoppen, um die Sterne dekorierte Restaurantlandschaft zu erkunden oder einem Top-Event, wie dem Berlin Marathon, der etablierten Fashion Week oder der Berlinale beizuwohnen.

Gerade jetzt im Spätsommer ist ein Spaziergang über die Museumsinsel, die seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, attraktiv. Heute eines der Zentren des kulturellen Lebens Berlins und zugleich Prototyp musealer Architektonik im Wandel der Zeit, wurde der nördliche Teil der Spreeinsel bis ins 19. Jahrhundert sowohl gewerblich genutzt, als auch als exotischer Lustgarten unter Friedrich I. .

Erst im Zuge der Aufklärung entwickelte sich die Idee einer Museumsanlage, in der die gesammelten fürstlichen Schätze unter Friedrich II. der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. So entstand zunächst unter Karl Friedrich Schinkel das Alte Museum, dessen zentraler Kuppelraum die umfassende Bildungsidee des Zeitalters aufgreifen sollte. Kein Geringerer als Wilhelm von Humboldt leitete zu der Zeit das allgemeine Bauvorhaben auf der Spreeinsel.

Dem Alten Museum folgten u. a. das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode- sowie das Pergamonmuseum, teilweise damals noch unter anderem Namen. Gerade die kostbaren Sammlungen verschiedenster kulturhistorischer Schätze aus aller Herren Länder fanden hier einen würdevollen Ausstellungsort.

Wie vielerorts wurde auch die Museumsinsel im Zweiten Weltkrieg nicht verschont. Über 70 % des ehemaligen Bildungsortes wurden im Zuge der Angriffe auf Berlin zerstört. Erholung im Wiederaufbau fand man daher am nördlichen Ende der Spreeinsel erst nach der Wiedervereinigung, sodass der Gang über die Monbijoubrücke wieder den Eintritt in die abwechslungsreiche Museumslandschaft verheißt, wie ein Tor in die Künste alter Kulturen.

Vor allen Dingen Freunde antiker römischer, griechischer sowie ägyptischer Kunst kommen auf der Museumsinsel voll auf ihre Kosten. Gerade die berühmte Büste der Königin Nofretete sollte man gesehen haben.

Wer sich durch die Einblicke in die Geschichte des Orients im Museum für Islamische Kunst hat verzaubern lassen, der kann seine Rückreise ins „alte Europa“ mit einem Abstecher ins Alte Museum antreten, um dort einen interessanten Querschnitt aus deutscher Romantik, französischem Impressionismus und römischer Ornamentik zu erleben.

Spannend bleibt zudem, wie sich das Projekt „Masterplan Museumsinsel“ zur Restaurierung und Modernisierung des Spreekomplexes weiterentwickelt. Der britische Architekt David Chipperfield, der die Ausschreibung für sich entscheiden konnte, will die Gebäude u. a. vernetzen, um somit einen umfassenderes Kulturerlebnis für den Besucher zu erschaffen.

Gönnen Sie sich einen Kulturtrip in die Bundeshauptstadt. Selten lassen sich so viele ferne Länder in nur einer Stadt erkunden – für den kleinen Urlaub zwischendurch genau das Richtige!


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